“Försters“ – Das neue vegane Restaurant in Berlin – Der Test

Das im November eröffnete vegane Restaurant “Försters“ bietet vegane Gerichte an, die mal nicht nur asiatisch inspiriert sind oder mit Burgern aufwartet, sondern hier wird versucht, auch die Hausmannskost in der veganen Variante anzubieten. Das fand ich, ist ein interessantes Konzept und unterscheidet sich von den herkömmlichen Angeboten der Konkurrenz. Das Restaurant befindet sich in der Dunckerstraße 2a, 10437 Berlin.

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Weiterhin bietet das Restaurant immer eine frische Auswahl von veganen Torten an. Da ich mich seit einiger Zeit ebenfalls privat vegan ernähre und schon mit vielen Gerichten selbst experimentiert habe, hörte sich das Konzept des “Försters“ sehr spannend an und ich machte mich auf den Weg in den Prenzlauer Berg von Berlin.

Nach dem Betreten des Restaurants kommt der Gast, in einen großen Raum der zweigeteilt ist und durch eine Bar vor der Küche seinen quirligen Mittelpunkt erhält. Ein Klavier dient ebenfalls als Blickfang im ansonsten schlicht und modern, aber gemütlich eingerichteten Gastraum. Holztöne dominieren das Ambiente. Der Gastraum ist sehr gepflegt und sauber. Für die sommerlichen Tage lassen sich die großen Frontfenster öffnen und man kann frische Berliner Luft zum veganen Schmaus schnuppern.

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Das “Försters“ bietet eine überschaubare wechselnde Karte, mit traditionellen und modernen Gerichten an. Das Restaurant ist von Freitag bis Samstag ab 15:00 h – 02:00 h, Montag – Donnerstag von 15:00 – 23:00 h geöffnet.

Zu den Speisen gibt es gute Auswahl an österreichischen Weinen. Der Sekt kommt aus Südtirol und alkoholfreier Wein und Sekt steht ebenfalls auf der Karte.

Für meinen Test wählte ich als Vorspeise das Maronenrisotto mit Orangenschaum für 7,90 € die Portion und das Brokkolitartar mit Granatapfelkernen auf Haselnussbrot (roh) für 6,50 €. Zuvor gab es einen Gruß aus der Küche mit einem Kürbiskernrisotto, was ausgezeichnet schmeckte und nicht nur frisch war, sondern bei dem auch die Konsistenz stimmte. Ein gelungener Start der Erwartungen weckte.

Beide servierte Vorspeisen waren geschmacklich äußerst frisch und geschmacklich gut ausbalanciert. Das Maronenrisotto gefiel mir zu dieser Jahreszeit besonders gut, es war schlotzig und der Orangenschaum eine perfekte Ergänzung, der dieses Gericht komplettierte. Bei dem Brokkolitartar hätte ich mir eine Sauce dazu gewünscht oder das der Brokkoli vorher etwas mariniert worden wäre, so war es eine recht trockene Angelegenheit. Ansonsten aber ein geschmacklich gutes und frischen Gericht.

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Als Hauptgang wurde nun die knusprige Veggie-Ente in fruchtiger Thymiansoße mit Rot- und Grünkohl, Bratapfel und Klößen für 17,90 € gewählt. Außerdem das Tofu-Schlemmerfilet “Bordelaise“ auf Mangoldrahmgemüse mit Kräuterreis für 13,50 €.

Sowohl die Ente auf Seitanbasis als auch das Fischfilet konnten als Gerichte überzeugen. Besonders die Beilagen und die Sauce zur Ente waren schmackhaft, frisch und gut abgestimmt. Bei dem Fischfilet hätte die Präsentation etwas besser sein können, aber geschmacklich auch wiederum ein gutes Gericht. Durch Gewürze auf dem Tofufilet wurde der richtige Fischgeschmack erzeugt und das Rahmgemüse ergänzte die Speise sehr gut. Wieder zwei gute vegane Gerichte hier im “Försters“.

Als Nachspeise wurde das Lebkuchenparfait auf Zwergorangenkompott für 5,90 € gewählt. Zusätzlich ein Crème Brûlée mit Bratapfelchutney für 5,50 €. Beide Desserts waren geschmacklich sehr gut, wobei mein Favorit das Lebkuchenparfait war. Es hatte eine herrliche Konsistenz, war nicht zu süß und wunderbar cremig. Auch das Zwergorangenkompott ergänzte diese Süßspeise perfekt.

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Der Service war professionell, freundlich, hilfsbereit und jederzeit verfügbar.

Fazit: Das Restaurant “Försters“ ist ein Muss für jeden Veganer der Stadt, aber auch Nichtveganer werden ihre Freude an diesen Speisen haben. Hier wird ein neues Konzept auf dem veganen Markt geboten, was es so noch nicht gab. Gerichte der Hausmannskost werden durch moderne Gerichte ergänzt. Es gibt immer eine wechselnde Tagessuppe und das Försters Gericht der Woche. Wer also Lust hat auf gesunde Ernährung, der geht in das neue “Försters“. Das Restaurant erhält von mir die Top-Empfehlung aufgrund des außergewöhnlichen Konzeptes im Bereich vegane Speisen.

Speisekarte aus dem Test:

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Route:

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Bewertung:

Essen(x 2)

Vorspeise (x 1):       9

Hauptspeise(x2):     8empfehlung5 2

Nachspeise:(x1):     9

Service (x 1):           9

Ambiente(x 1):         8

Lokation (x 1):          8

Getränke (x 1):         9

Preis/Leistung (x 1): 9

Gesamt:                   8,5

 

Getestet: Dezember 2019

https://das-foersters.de


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