Dinner im gemütlichen Restaurant “Katz Orange“ in Berlin – Der Test

Das Restaurant “Katz Orange“ findet man in der Bergstraße 22, 10115 Berlin. Es befindet sich in einem wunderschönen Hinterhof vom Stadtteil Mitte. Inhaber Ludwig Kramer-Klett setzt in seinem seit längerer Zeit angesagten Szene-Restaurant, auf regionale und nachhaltige Produkte. Das “Katz Orange“ ist ein Unternehmen des Contemporary Food Lab. Das Restaurant Panama gehört ebenfalls hierzu.

Ich machte mich auf den Weg nach Berlin-Mitte und wollte diesmal das Dinner Angebot testen. Vor allen interessierte mich das Candy-on-Bone Spezial des “Katz Orange“. Ich entschied mich für einen Platz im Innenbereich des Restaurants. Der Außenbereich direkt vor dem Restaurant im herrlichen Innenhof des Gebäudekomplexes, bietet ebenfalls eine ausreichende Anzahl an Tischen.

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Der Gastraum des “Katz Orange“ erinnert mich von Ambiente her, ein wenig an das Panama. Er ist ebenfalls sehr einladend und gemütlich. Warmes Licht und dunkles Holz beim Mobiliar laden zum Verweilen ein. Die Bar befindet sich direkt am Eingang und im hinteren zweiten Gastraum befindet sich eine dezente Neoninstallation an der Decke, die aber das warme Ambiente nicht stört. Die Tische sind aus rustikalem Holz und ohne Tischdecke. Das gemütliche Innere des Restaurants gefällt mir besonders zu den kälteren Jahreszeiten.

Das Restaurant bietet eine feste Abendkarte mit wechselnden Gerichten an. Geöffnet wird um 18:00h von Dienstag – Sonntag. Die Spezialität im “Katz Orange“ ist das “Candy on Bone“, das ist, 12 Stunden auf Niedrigtemperatur gegartes Fleisch im eigenen Schmorfond. Das wollte ich auf jeden Fall probieren und war schon auf das Ergebnis gespannt.

Als Vorspeise wählte ich das Ceviche von der Lachsforelle mit Melone und Dill für 9,50 € die Portion. Außerdem die Gazpacho mit Calamaretti und Avocado für 9,00 €. Zuvor wurde noch frisches Brot mit Salzbutter gereicht. Das Brot war frisch und die Butter schmackhaft.

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Die Vorspeisen sollten heute das Highlight des Abends werden und waren beide außerordentlich hervorragend mit den Komponenten abgestimmt, sie schmeckten mir äußerst gut. Vor allem die Tigermilch im Ceviche war außergewöhnlich gut und wurde bis auf den letzten Tropfen geleert. Auch die Gazpacho stand dem in nichts nach. Das waren zwei sehr gelungene Vorspeisen mit vielen schönen unterschiedlichen Aromen, die die Geschmackssinne beflügelten.

Für den Hauptgang wählte ich die Spezialität des Hauses, das “Candy on Bone“. Ich entschied mich für eine Portion vom Duroc Schwein “Katz Orange“ mit gepickeltem Blumenkohl für 22,- € und eine Portion Spreewälder Lamm mit Tomate, Kreuzkümmel und Röstgemüse für 24,- € pro Person. Dazu wählte ich noch frisch geschnittene Pommes frites in Biogänseschmalz ausgebacken für 6,- € mit einem hausgemachten Dip “Mojo Rojo“ für 1,50 €. Serviert wurde das alles in kleinen Schalen und außerdem gab dazu noch ein Zitronen-Knoblauch-Joghurt.

Das Lamm war wunderbar zart, saftig und schmeckte sehr gut. Auch die Beilagen, wie die hausgemachten Pommes frites waren hervorragend. Leider war an diesem Tag das Duroc Schwein so trocken wie die Wüste Nevada und hatte dadurch einen recht schweren Abgang. Nach der Mahlzeit kam ich mir vor wie eine Stopfgans nach der dritten Sitzung. Der Service begründete das sehr trockene Duroc Schwein mit dem Stress der Tiere in diesem Jahr, welches die guten Schweine durch die Trockenheit bekommen hatten. Ich lass das mal so unkommentiert stehen. Also insgesamt war bei der Hauptspeise ein Gang richtig gut, beim Zweiten sollte nachgebessert werden, oder ich hatte an diesem Tag einfach nur Pech gehabt, was mal vorkommen kann, aber nicht sollte.

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Danach wählte ich für das Dessert den weißen Schokoladen-Cheesecake mit schwarzen Beeren und Pfirsich für 9,- € und das Kirschclafoutis mit Grapefruit und Kaffeecrumble für denselben Preis. Auch hier wieder ein Unterschied bei den Desserts. Der Cheesecake sagenhaft gut, da hätte ich mir einen Nachschlag gewünscht, so gut war dieser. Das Kirschclafoutis war auch nicht schlecht, aber mir einfach zu trocken und fest. Hier hat die Raffinesse gefehlt. Wobei beide Desserts recht schwer waren, beim Cheesecake weiß man das, waren beide nicht übermäßig süß, was ich wiederum sehr loben muss.

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Der Service war jederzeit freundlich, zuvorkommend und hilfsbereit.

Fazit: Wer einen gemütlichen Abend, bei interessanten Gerichten verbringen möchte, etwas ungezwungener sitzen mag, der ist hier im “Katz Orange“ genau richtig. Selbst die Bar ist gut bestückt und bietet interessante Cocktails. Das Restaurant ist immer noch hip und deshalb sollte man rechtzeitig reservieren. Gerade jetzt in der kommenden kälteren Jahreszeit, kann man hier schöne Abende verbringen.

 

Bewertung:

Essen(x 2)

Vorspeise (x 1):       9

Hauptspeise(x2):     7

Nachspeise:(x1):     8

Service (x 1):           9

Ambiente(x 1):         9

Lokation (x 1):          8

Getränke (x 1):         9

Preis/Leistung (x 1): 9

Gesamt:                   8,2

Speisekarte aus dem Test:

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Route:

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Getestet: Oktober 2018

https://www.katzorange.com/de/

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