Berlin Food Week 2018 – Das Stadtmenü des Restaurants “Gärtnerei“ im Test – Motto: RoastTrip

Jedes Jahr bietet die “Berliner Food Week“ neben vielen Veranstaltungen, auch unterschiedliche Stadtmenüs in den teilnehmenden Restaurants an, welche immer unter einem bestimmten Motto laufen. Das diesjährige Motto hieß “RoastTrip“ und war dem Partnerland USA geschuldet. Außerdem sollten Californische Weine entdeckt werden. Es gab fast 70 unterschiedliche Stadtmenüs in ebenso vielen Restaurants. Ein teilnehmendes Restaurant war die “Gärtnerei“.

Bernhard Hötzl, ist der Inhaber des Restaurants “Fleischerei“ und eben auch der “Gärtnerei“. Das Restaurant “Gärtnerei“ befindet sich in der Torstraße 179, 10115 Berlin. Das war mein Ziel für den diesjährigen Test der Stadtmenüs rund um die Berliner Food Week 2018. Ich wählte das Menü der “Gärtnerei aus, da sich die Zusammensetzung der einzelnen Gänge im Menü, für mich recht interessant anhörten.

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Berhard Hötzl betreibt nicht nur erfolgreich seit Jahren das Restaurant “Fleischerei“ in Berlin-Prenzlauer Berg, sondern auch die “Gärtnerei“. Dieses Restaurant überrascht mit feinsinnig kreierten Gerichten, die das Gemüse meist in den Vordergrund stellen, oder harmonisch integrieren. Es ist eine moderne und hippe Küche, die immer für Überraschungen gut ist.

Dazu gibt es ausgesuchte Weine direkt aus Hötzls Weinhandlung der Reblauser, mit dem er ein weiteres Standbein in Berlin hat.

Die “Gärtnerei“ lockt am Eingang mit Blumen und im Inneren des Restaurants mit dezent angedeutetem Grün beim Mobiliar, an den Wänden mit einer Art von Stuckarbeiten die Bäume darstellen. Kronleuchter veredeln das Ambiente. Die Bar ist gut bestückt und lädt zum Verweilen ein. Das Ambiente kann als insgesamt gehoben leger bezeichnet werden.

Als kleiner Gruß aus der Küche gab es frisches Brot mit einer Kürbiskerncreme, die Appetit auf den ersten Gang des Menüs machte. Dieser war das US prime Roastbeef „black & blue“ mit Enoki, Lauchzwiebel, Jalapenos und Ingwer. Ganz dem Motto der diesjährigen Food Week wurde mir ein kalifornischer Zinfandel Rotwein empfohlen. Der Zinfandel Wein aus Kalifornien ist nichts anderes als Wein der Rebsorte Primitivo. Diese wiederum sollen Klone der kroatischen Rebsorte

Crljenak“ sein. Wie auch immer, der Wein passte gut zum RoastTrip Menü der “Gärtnerei“.

Der Starter war jedenfalls ein guter Beginn mit einem aromatischen Roastbeef, einer fein würzigen Sojavinaigrette, einer mutig gesalzenen Lauchcreme (hier wäre leicht weniger besser gewesen) und auch die Enoki gaben dem Gericht eine weitere Textur und erdiges Aroma. Ein guter Beginn wie ich finde.

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Danach kam der Zwischengang als Waldorfsalat Gärtnerstyle mit Knollen- und Bleichsellerie, Elstar Apfel, Rapsölmayonnaise und Walnuss.

Auch hier gab für mich es wieder Überraschungsmomente durch unterschiedliche Walnussvarianten, die einen geröstet und anderen schwarz mariniert und dadurch leicht süßlich, herrlich. Frische bringt der Sellerie in zwei Varianten und der Saft des selben Gemüses, kombiniert mit Elstar Apfel. Ein wunderbarer Zwischengang der den Gast für den Hauptgang sensibilisiert.

Dieser kam als US prime Brisket mit Zuckermais, Popcorn, Röstkartoffelstampf und geräuchertem Chili.

Für das Beef Brisket wurde hier ein Flank Steak verwendet. Das hatte hervorragende Röstaromen, war wunderbar zart und ein Flank Steak, welches auch mir das erste Mal sehr gut schmeckte. Das Ganze wurde ergänzt durch die geräucherte, leicht scharfe, Chilisauce. Dazu die süßen Aromen von Mais und Popcorn. Einfach nur köstlich das ganze Gericht.

Danach gab es als Dessert den Purple Cake mit Cassisbisquit, Petersiliensorbet, Sauerteigbrösel und weißer Schokolade.

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Hier war es das Petersiliensorbet, das für den Überraschungsmoment sorgte, welches die Frische zum Dessert lieferte. Ansonsten war das Dessert in Ordnung und ein guter Abschluss.

Der Service war freundlich und jederzeit verfügbar.

Fazit: Ein richtig gelungenes Stadtmenü zum Thema Roast Trip, welches mir sehr gut gefallen hat. Alle vier Gänge waren abwechslungsreich und hatten ihre Überraschungsmomente, so wie es sich der aufgeschlossene, kulinarisch orientierte, Gast das wünscht. Das Motto der Food Week für dieses Jahr war total erfüllt. Das Restaurant erhält von mir die Topempfehlung für das Stadtmenü der Berliner Food Week 2018.

Bewertung:

Essen(x 2)

Vorspeise (x 1):       9

Hauptspeise(x2):   10

Nachspeise:(x1):     8

Service (x 1):           9empfehlung5 2

Ambiente(x 1):         9

Lokation (x 1):          8

Getränke (x 1):         9

Preis/Leistung (x 1): 9

Gesamt:                   9,1

Speisekarte aus dem Test:

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Route:

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Getestet: September 2018

 

http://www.berlinfoodweek.de

https://www.gaertnerei-berlin.com

Der Reblauser

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