Das Start-Up „BROX“ kocht Bio-Superfood für Berlin / Knochenbrühe to-go / Kollagene sind der neue Hype

Das neue Start-up-Unternehmen „BROX“ wird von den beiden Gründern Konrad Knops, Jin-Woo Bae geführt. Sie haben in 2016, mit ihrem neu gegründeten Unternehmen, den Next Organic Start-up-Award  gewonnen. Für die Herstellung ihres Produktes, dem Superfood Knochenbrühe, werden nur Bio-Weiderinder verwendet. Zur Herstellung der Brühe, werden 18 Stunden lang Rinderknochen ausgekocht. Die Herstellung der Brühe erfolgt zentral in Bad Aibling.

Die Jungs von „BROX“ haben einen Pop-up-Store in Berlin Mitte eröffnet und bald folgt ein größerer Laden in dem, wie man mir sagte, auch bald das Angebot erweitert werden soll. Es folgen dann noch Hühnerbrühe, Fischbrühe, Wildbrühe und hoffentlich auch eine vegane Variante.

Der 1. Knochenbrühe To-Go-Store in Berlin befindet sich, temporär und über die Winterzeit in einem ehemaligen Eisladen, im Weinbergsweg 21, 10119 Berlin.

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Hier gibt es die Brühe im Baukastenprinzip to-go oder für zu Hause im Glas. Man kann die Brühe natürlich auch auf ihrer Internetseite bestellen oder geht in einen der Bio-Supermärkte, wo die Brühe mittlerweile auch vertrieben wird.

Die beiden Gründer von Brox, Jin und Konrad, erklärten in einem Interview, dass Kollagene mit die wichtigsten Wirkstoffe für die Erhaltung der Gesundheit und Bekämpfung von Krankheiten sind. Einiger dieser Stoffe, die in einer guten Knochenbrühe enthalten sind, sind unter anderem:

Kollagene, KalziumGelantine, Arginin, Glycin, Prolin, Glucosamin, Phosphor, Magnesium und Kreatin

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Das musste ich testen und bestellte im Pop-up-Store eine Knochenbrühe to-go mit Weidebutter und in meinem Fall mit dem Zusatz Shitake für 3,90€ den 300 ml Becher.  Alles wurde heiß zubereitet und es schmeckte mir sehr gut. Gerade auch die Variante mit dem Shitake, gab der Brühe einen gewissen Pfiff. Gerade im Winter ist eine Brühe eine gesunde Alternative zum Fast Food, hierbei handelt es sich ja um Slow-Food. Eine kleine Paleo-Mahlzeit die Kraft gibt.

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Fazit: Wer im Winter mal statt  Glühwein ;), etwas ordentlichen trinken möchte, der fährt in den Pop-up-Store nach Berlin Mitte und bestellt eine selbst kreierte Variante der Knochenbrühe oder ihr bestellt diese Online für Zuhause. Vielleicht seht ihr die BROX-Knochenbrühe, aber auch bei euren nächsten Besuch im Bio-Supermarkt. Für mich war es eine gute Wahl, den wer hat schon immer Zeit für ein Superfood aus der Paleo-Ecke, dass 18-Stunden benötigt, mit all dem Aufwand der damit verbunden ist.

Getestet: Dezember 2016

https://bonebrox.com

https://bonebrox.com/uber-uns/

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10 Gedanken zu “Das Start-Up „BROX“ kocht Bio-Superfood für Berlin / Knochenbrühe to-go / Kollagene sind der neue Hype

    1. Bei einer Hochzeitssuppe wird traditionell nur Rindfleisch ausgekocht und es wird Suppenfleisch verwendet. Hier heißt es Knochenbrühe und es werden 18 Stunden lang Rinderknochen ausgekocht, also wie bei einem intensiv schmackhaften Beet Tea, wo von mir beides verwendet wird, sowohl Beinfleisch als auch Markknochen vom Rind.

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      1. Und dann kommen durch 18 Stunden Kochen mehr und bessere Inhaltsstoffe rein, so, so… Also, ich find ja innovative Marketingideen gut und wünsche kreativen Leuten mit sowas viel Erfolg. Auch gehe ich völlig konform, daß Rindfleischprodukte lange ausgekocht gehören. Eine vernünftige Bolo braucht kein Schnickschnack, wird aber erst ab sechs Stunden Kochzeit interessant. Und Knochen sollten immer mitmachen, ja. Aber ich find es schon ganz amüsant, wenn jetzt Brühe als Paleo-Superfood verkauft wird. Omas Gehimrezept gegen Schnupfen klingt halt nicht so interessant. Deshalb die Frage: Schmeckt daß tatsächlich so super anders? Hab neulich mal eine achtstunden alte … äh… gekochte Hühnerbrühe am Gendarmenmarkt gegessen. OK, die habe die nett mit Kurkuma gewürzt. Aber meine 1,5-Stunden Variante ist auch schmackhaft.

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      2. Genau dieses Statement hab ich mir dazu gewünscht. Ich denke, daß ist ähnlich wie mit Craft Beer: Eigentlich hätten wir sowas in Deutschland nicht nötig gehabt, ist aber leider ein begrüßenswerter Weckruf für Brauindustrie und Konsumenten. Ferner noch ein Artikelvorschlag: Vergleichende Suppenkultur, von Dashi, Pho über Kraftbrühe, Sternekoch-Geheimfond bis zu den neuen Superfood-Konzepten.

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  1. Wow, marketingwirksam aufgemacht. … Meine Knochenbrühe mache ich selbst! Beim Metzger oder Bauern des Vertrauens gibt es die „Boane“- bayrisch Knochen- für die Soße oder die Brühe und ist einfach herzustellen- braucht einwenig Zeit und Geduld- kosten tuts auch nicht die Welt!

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