Das überraschende „El Mortero“ in Icod De Los Vinos auf Teneriffa

Wenn man den ältesten Drachenbaum auf Teneriffa sehen möchte, muss man nach Icod De Los Vinos über die Nordautobahn TF-5 fahren. In diesem Ort gibt es aber nicht nur Drachenbäume zu sehen,  sondern oberhalb des Ortes auch das Spezialitäten-Restaurant „El Mortero“ (Camino Guayadil, 1, 38438 Icod de los Vinos). Außerdem hat das El Mortero mittlerweile auch ein kleines Restaurant im unteren Teil des Ortes. Ich wollte aber das Original testen. Also ca. 400 Meter hoch zum oberen Teil des Ortes. Am besten mit dem Auto, da hier die Straßen ziemlich steil sind. Oben angekommen erinnerte mich der Bau von außen eher an Mexico, als an Häuser auf den Kanaren. Auch waren im Restaurant sehr wenig Fenster vorhanden. Im heißen Mexico möchte man sich damit vor der dortigen Hitze schützen. Wir sind aber immer noch auf Teneriffa.

Es wurde sich also erstmal platziert und die Karte begutachtet. Welche kanarischen Spezialitäten oder deren Abwandelungen erwarten mich hier. Ich war diesmal sehr gespannt.

Als Vorspeise wurde das Board of Octopus and Garlic für 9,85€ und die Puff Pastry mit Sweet Potato, Salt Fish und Vinagrete für 9,85€  aus der Rubrik „to share“ gewählt. Der Kellner warnte noch, dass die „To Share“-Portionen recht viel seien. Er hatte recht ! Außerdem wurde ein Dessert-Wein entdeckt, der dick wie Blut war, ein Pedro Ximenez Dulce. Gleichzeitig kam ein Gruß aus der Küche in Form von kleinen Kanapees.

Der kleine Gruß aus der Küche ließ schon mal Gutes bei den nächsten Gängen erwarten. Außerdem reichte man eine Avocadocreme mit frischem Brot, die aromatisch war und sehr gut schmeckte.

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Beide Speisen („to share“), die hier als Vorspeisen dienten, können auch als Hauptgang genossen werden. Sie sind also reichhaltig. Beim Pulpo gefiel mir die Variante mit dem Knoblauch, der geröstet daher kam und die Mischung mit dem Mais war schon sehr harmonierend.

Die Puff Pastry war recht mächtig und man schmeckte den salzigen getrockneten Fisch nachhaltig durch, aber nicht etwa streng. Wieder mit dem Mais angerichtet, auch hier ein gutes Gericht. Danach sollte die Hauptspeise folgen, ein Iberico Schwein mit Mango Chutney und roten Zwiebel und Mandarine für 14,85€.

Das Iberico Schwein war klasse zubereitet und mit dem Mango-Chutney mal eine Überraschung. Das Schwein war saftig im Biss und geschmacklich eine Klasse für sich.

Nach einer Pause folge nun noch ein typisch kanarisches Dessert, eine Eigenkreation des „El Mortero“, die Sopa de Moras für 3,75€.  Das ist eine Frucht-Rotweincreme mit Vanilleeis.

Die „Sopa de Moras“ war eine gute Nachspeise und schmeckte sehr gut, vor allem die lockere Weincreme überzeugte mich.

Der Service war hier jederzeit aufmerksam, hilfreich und freundlich.

Fazit: Wer durch den Ort Icod de los Vinos fährt, um sich den Drachenbaum anzuschauen oder einfach nur den Ort besucht, sollte den Aufstieg wagen und zum Restaurant „El Mortero“ fahren oder gar laufen, dass ja oberhalb des Ortes liegt. Es lohnt sich auf alle Fälle, so ausgefallene Küche mit traditionellem Einschlag, findet man auf Teneriffa seltener.

Restaurante & Eventos

Bewertung:

Essen (x 2)

Vorspeise (x 1):          9

Hauptspeise(x2):      9

Nachspeise:(x1):        8

Service (x 1):                9

Ambiente(x 1):            9

Lokation (x 1):             8

Getränke (x 1):            9

Preis/Leistung (x 1):  9

Gesamt:                        8,8

Getestet: September 2016

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4 Gedanken zu “Das überraschende „El Mortero“ in Icod De Los Vinos auf Teneriffa

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